Bauschutt oder Mischabfall? — die wichtigste Sortier-Entscheidung
Bauschutt kostet weniger als Mischabfall. Wir erklären den Unterschied und wann sich Sortenreinheit auszahlt.
Die Frage entscheidet über bis zu 40 % Preisunterschied. Hier der Unterschied auf einen Blick — mit praktischen Beispielen.
Was zählt als Bauschutt?
Reiner Bauschutt (AVV 170107) ist mineralisch: Beton, Ziegel, Mauerwerk, Mörtel, Fliesen, Keramik. Sonst nichts. Recyclingweg: Brechanlage → RC-Schotter für Wegebau und Tragschichten.
Was ist Baumischabfall?
Sobald nicht-mineralische Stoffe dazukommen — Holz, Folien, Tapeten, Bodenbeläge, Dämmstoffreste, Kunststoffrohre — wird daraus Baumischabfall (AVV 170904). Aufbereitung über Sortieranlage; je nach Mischung Recycling- oder energetische Verwertung.
Lohnt sich Trennung?
Für kleine Mengen (5 m³ Bad-Renovierung mit etwas Verpackung) — kaum. Für größere Sanierungen (10+ m³) bedeutet sortenreiner Bauschutt-Container plus separater Holz-/Sperrmüll-Container fast immer weniger Gesamtkosten als ein einzelner großer Mischabfall-Container.
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